I. Was ist eine „Promissory Note“?

I. Was ist eine „Promissory Note“

Übersetzt heisst das etwa „Note über ein Zahlungsversprechen“ oder „Eine versprechende Note“. Das heisst nicht „Schuldverschreibung“ und auch nicht „Schuldanerkenntnis“, sondern „Zahlungsversprechen“.

Und „Zahlungsversprechen“, ‚Promissory Notes‘ sind DIE einzige Grundlage des gegenwärtigen Geldsystems.

Man muss das tief verstehen!
Wir werden gleich sehen, dass die Banken auch nur aufgrund von Zahlungsversprechen Geld erschaffen.

Diese Tatsache habe ich selbst nachgelesen in einem Handbuch, das die Federal Reserve Bank im Mai 1961 geschrieben hat und das die letzte Revision im Juni 1992 erfahren hat.
(Die „Federal Reserve Bank“ ist die in Privatbesitz befindliche Amerikanische Zentralbank, auch FED genannt, genau so wie die Deutsche Bundesbank die Zentralbank für Deutschland gewesen ist.)

Das Handbuch heisst „Modern Money Mechanics“, was soviel bedeutet wie „Moderne Geld Mechanismen“, und beschreibt sich selbst als „Ein Arbeitsbuch zu Bank Reserven und Pfand/Kaution/Einlagen Expansion“.
(Es gibt eine gute deutsche Übersetzung bzw. Zusammenfassung des gesamten Inhalts dieses Buches in den ersten 25 Minuten des folgenden Videos mit dem Namen „Zeitgeist 2 Addendum Deutsch:
https://www.youtube.com/watch?v=Cw0086V5cCY&t=694s

Hier der Link zum selbst nachlesen in Englisch:
https://archive.org/stream/ModernMoneyMechanics/MMM_djvu.txt
Oder das ganze Buch als PDF-Datei zum Runterladen: http://www.rayservers.com/images/ModernMoneyMechanics.pdf )

Der Grund, warum ich gerade dieses Werk der FED zitiere ist, weil die Worte „promissory notes“ direkt darin vorkommen.
Das macht es einfacher, zu verstehen, dass eine „promissory note“ tatsächlich von JEDER Bank dieser Welt als DAS Instrument angesehen und verwendet wird, um Geld zu erschaffen.

Da wird nach vier oder 5 Seiten (Seitenzahlen sind in der PDF-Datei leider nicht enthalten) folgendes erklärt und ich werde es im Anschluss übersetzen:
„… Of course, they do not really pay out loans from the money they receive as deposits. If they did this, no additional money would be created. What they
do when they make loans is to accept promissory notes in exchange for credits to the borrowers‘ transaction accounts. …“

Das bedeutet übersetzt:
„… Natürlich zahlen die Banken nicht wirklich Darlehen von dem Geld aus, das sie als Pfand/Kaution/Reserve von der Zentralbank erhalten.
Wenn sie das tun würden, würde kein zusätzliches Geld erschaffen.
Was sie tun, wenn sie Darlehen vergeben ist, ‚promissory notes‘ im Tausch für ein Guthaben auf dem Konto des Leihenden zu akzeptieren.“

Ich denke also, dass wir hier klar sehen, dass Geld erschaffen wird, weil jemand ein Zahlungsversprechen gibt.
Sie sagen es ja ganz klipp und klar:
„Wenn sie das Geld der Zentralbank verleihen würden, würde kein zusätzliches Geld erschaffen.“
Und nochmal:
„… würde kein zusätzliches Geld erschaffen.“
und nochmal:
„… zusätzliches Geld erschaffen.“

Ich verspreche einer Bank, z.B. 150.000 Englische Pfund und zusätzlich noch einen bestimmten Prozentsatz in momantlichen Raten zu X EUR zu bezahlen (dieses Zahlungsversprechen nennt man auch Kreditvertrag oder Darlehensvertrag oder noch viele schöne weitere Begriffe, die im Grunde alle nur synonyme für das Wort „Zahlungsversprechen“ bzw. „Promissory Note“ darstellen).
Und die Bank schreibt mir im Gegenzug 150.000 Englische Pfund auf meinem Konto gut.

Die Grundlage dieser 150.000 Englischen Pfund sind mein Versprechen. Nicht etwa Geld von der Zentralbank. Denn dann würde ja kein neues Geld entstehen.
Steht oben. Ich habs mit eigenen Augen gelesen. Und jeder kann das ebenso selbst nachlesen und sich davon überzeugen, dass er seinen Augen trauen kann.
Hinter diesem Geld steckt nichts weiter als mein Versprechen: Keine Euros, keine Englischen Pfund, kein Gold, kein Silber, rein GAR NICHTS ausser meinem Versprechen.

Die Erschaffung dieses Geldes ist also ein reiner Buchungsvorgang und belastet keinerlei Eigentum oder Reserven der Bank.
Dieses so erschaffene Geld wird bei uns „Giralgeld“ und „Buchgeld“ genannt, um es von Zentralbankgeld, also Noten und Münzen klar zu unterscheiden.
Es ist „Buchgeld“, „das man nicht sehen kann“.

So steht es wortwörtlich in einem Buch, das man sich von der Deutschen Bundesbank, der Deutschen Zentralbank, sogar kostenlos zuschicken lassen kann:
(Hier der Link zu Kapitel 3 „Das Buchgeld“ des Buches mit dem Titel „Geld und Geldpolitik“ als PDF-Datei:
https://www.bundesbank.de/…/geld_und_geldpolitik_kapitel_3.…)

Kapitel 3.1 trägt die Überschrift: „Geld, das man nicht sehen kann“.

Und es wird auf 28 Seiten genau beschrieben, wie Geld aus dem Nichts erzeugt wird.

Auf Seite 77 steht schwarz auf weiss:
„Die Buchgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang.“

Das, Ihr Lieben ist das dickste aller Probleme: Zu verstehen und sich darüber klar zu werden, dass Geld einfach aus dem Nichts geschöpft wird.
Nach Abgabe eines Zahlungsversprechens ist es einfach da.

Vielleicht erkennt man es leichter, wenn wir ein paar Jahre in die Zukunft schauen.
Denn es ist die „Abschaffung des Bargeldes“ geplant.
Das bedeutet, dass es weder Noten noch Münzen geben wird.

Vielleicht leuchtet es dann endgültig ein, dass ABSOLUT NICHTS hinter Geld steckt und es lediglich als Zahlen im Computer und auf Bankausdrucken erscheint, denn es gibt kein Bargeld mehr, keine Scheine und keine Münzen. Nichts mehr ausser Zahlen.

Wir halten also fest:
Ein Zahlungsversprechen bzw. eine Promissory Note über 150.000 Englische Pfund ist gleichbedeutend mit einem Guthaben von 150.000 Pfund auf einem Konto.

Das muss man tief verstehen.

Ich habe mir ein Video aus der Reihe „Geschichten mit Martin“ angesehen, um besser verstehen zu können, welche Probleme die Menschen mit dieser Idee der WeRe Bank haben:
https://www.youtube.com/watch?v=n1JU4-7QW8M

Als ich Martins Video sah, sagte er folgendes:
„… Geld Schöpfen aus dem Nichts.
Wird ja irgendwie gesagt, machen ja die Banken so.
Du gehst ja irgendwie hin, wenn Du ’n Kredit haben willst und dann redest Du mit Deinem Kreditsachbearbeiter und der sagt dann ‚Ja, ok, alles klar‘ oder halt auch nicht.
Du gibst dann da Deine Sicherheiten ab und dieser Mensch geht dann da in Computer, tippt dann da irgendwie was aus und es werden Dir dann auf Dein Konto soundsoviele Zahlen aufgeschrieben. …“

Martin scheint also zu wissen, was wir oben in den Büchern der FED und der Deutschen Bundesbank selbst nachgelesen haben.

Aber so lapidar WIE er es sagt, läßt bei mir so einen Eindruck zurück, als könne er das irgendwie noch nicht wirklich glauben oder als wäre es ihm noch nicht wirklich vollständig bewusst, was das bedeutet.
Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck und soll keine Bewertung sein, sondern nur eine Beobachtung darstellen, ok?
Ich denke, wenn Martin sich durchliest, was wir gelesen haben, wird er tatsächlich endgültig wissen, dass es so ist:
Geld wird anhand eines Zahlungsversprechens aus dem Nichts erschaffen.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass der folgende Gedanke noch zusammen mit der Geldschöpfung aus dem Nichts verwurstet ist:

„… Du gibst dann da Deine Sicherheiten ab…“
Daraus kann man logischerweise schliessen, dass doch etwas hinter dem erschaffenen Geld steckt:
Neben Deinem Zahlungsversprechen zusätzlich noch Deine Sicherheiten!
Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Du verpfändest also Deine Sicherheiten und bekommst dafür Zahlen im Computer gutgebucht.
Und Du bezahlst zusätzlich auch noch Zinsen! Auch das steigert den Wert, den dieses Geld hat:
Deine Sicherheit und die Zinsen, die Du bezahlst.

Lasst uns aber kurz innehalten und glasklar unterscheiden, dass das zwei verschiedene Dinge sind:

Wir sprechen zum Einen von der

„Geldschöpfung aus dem Nichts durch ein Zahlungsversprechen“

und zum Anderen davon,

„Sicherheiten hinter dieses aus dem Nichts geschaffene Geld zu hinterlegen“ oder „das aus dem Nichts geschaffene Geld mit Wert zu hinterlegen“.

Das muss man wirklich klar trennen, in seinem eigenen Kopf, sonst versteht man und durchblickt man die Sache nicht vollständig.

Ich weiss, es ist nicht einfach.
Geld wurde so tief in unser Bewusstsein gegraben wie eine Hypnose.
Du folgst einfach einem nicht bewussten Befehl, ohne Dein Handeln und Denken überhaupt in Frage zu stellen. Ganz genau so als würdest Du unter Hypnose handeln

Also lassen wir uns Zeit damit, das zu verinnerlichen!
Und deshalb nochmal ganz klar formuliert:

Die Bank erschafft Buchgeld aus dem Nichts, ohne ihre Reserven anzurühren oder andere Banken zu kontaktieren aufgrund Deines Zahlungsversprechens.
Und Du gibst diesem Buchgeld einen Wert, indem Du Deine Sicherheiten plus Zinsen an die Bank verpfändest.

Und bevor ich diesen ersten Teil unterbreche, möchte ich nur vorab schon mal erwähnen:

Die WeRe Bank schöpft Geld für mich aus dem Nichts anhand meines Zahlungsversprechens und bucht es als Guthaben auf mein Konto.
Die WeRe Bank verlangt aber KEINE Zinsen.
Und die WeRe Bank verlangt auch KEINE SICHERHEITEN.
Und die WeRe Bank verlangt auch keine monatlichen Zahlungen, sondern den ganzen Batzen auf einmal IN 10 JAHREN.
(WICHTIG: Dass wir den „Batzen“ durch Ausübung unserer Hobbies und damit gleichzeitig einem Dienst an der Gemeinschaft noch vor dem Ende der 10 Jahre „abbezahlt“ haben werden, wird an anderer Stelle noch ausführlich behandelt werden)

Für mich hört sich das DEUTLICH attraktiver an als das Angebot jeder Systembank, die Sicherheiten und Zinsen von mir will.

Aber bitte. Die Geschmäcker sind unterschiedlich.
Der ein oder andere schläft vielleicht ruhiger, wenn er weiss, dass das Geld, das er jetzt ausgeben kann, durch seine Sicherheiten gedeckt ist.
😉

Ok, jetzt hab ich lange monologisiert und mach erst mal Pause.
Aber wir gehen nach und nach auf alle Punkte ein, die Martin zur Diskussion stellt.
Ihr werdet wieder von mir hören.

Ich LIEBE Euch,

richard